»Ich warte drauf.«
Er schritt so rasch aus, daß sie kaum folgen konnte, aber sie hielt sich doch an seiner Seite.
»Ich meinte, du solltest mir das nicht alles so erzählen«, murrte er. »Du weißt recht gut, daß ich’s nicht mag. Und andre Deerns tun es auch nicht. – …«
»Bist du verrückt?« schalt sie grob. »Wenn du nur wüßtest, wie schlecht es so einen großen Schlagetot kleidet, daß er so tuig ist. Und andre Deerns? Wo hast du denn andre Deerns gesehen, du blinde Hess’?«
Sie hing sich plötzlich schwer an seinen Arm und zwang ihn so, stehenzubleiben. »In wenig Wochen bin ich doch deine Frau, – oder etwa nicht?« Er nickte düster.
»So kann ich dir auch erzählen, was ich mag.«
Nun schmiegte sie sich eng an ihn. Sie war fast so stattlich und groß wie er selbst. – »Sei mir doch wieder gut«, bettelte sie. »Du hast es ja gewußt, wie ich bin, und hast mich doch haben wollen. Erzwungen hast du mich: denn du weißt ja …«
»Ja ich weiß alles«, sagte er gepreßt und holte aufs neue mit langen Schritten aus.
»Nun also. Da weißt du auch, daß ich schließlich den Peder laufen ließ.«
»Du hättest es nicht tun sollen …«