Was soll der Name in diesen Blättern?

Er soll stehenbleiben.

Eines aufrechten Friesen hochheilige Liebe ehrt jedes Mädchen. Auch jenes Mädchen, das nach den Sternen greift und sie auch vielleicht zu sich herunterholt. Aber sie tritt dabei die schlichte Bonnestave unter ihren Fuß.

Doch ist die blaue Halligblume kein Veilchen auf der Wiese, das da singt: Und sterb ich denn, so sterb ich doch durch sie, zu ihren Füßen noch.

Nein, sie richtet sich wieder auf, denn sie ist eine Friesin.

Und so hast auch du dich wieder aufgerichtet, Manne Wögens, und willst den harten Arbeitsweg gehen ohne ein liebes Weib an deiner Seite. Du hast dein Buch. Das ist dein Eigen, es ist dein Kind, das dein Herzblut trank. Einmal wird es in die Welt hinausgehen und die Menschen in den Bann der Hallig zwingen. Daß nicht stumpfe Neugierde sie fürder zu uns treibe, sondern Liebe.

Fahr wohl, Nomine! Ich habe dir vor Jahren gesagt, daß ich dir sehr gut sei. Hab dir mein heißes, treues Herz dargeboten und meinen ehrlichen Namen. Du aber hast gelacht. Wolltest lernen und die Welt sehen, und hast der armen, öden Hallig gespottet und ihr Valet gegeben.

So sei’s denn, Nomine.

Denn wenn ich dich auch mehr liebe als mein Leben, so muß ich meine Hallig doch noch mehr lieben als dich. Meine verachtete Hallig, die ihren Sohn braucht.

Fahre weel, Nomine Holgers!