»Die Franziska schon mal gar nicht.«

»Und der Lump, der Malcroix, auch nicht, sonst wäre er nicht mit der reichsten Schwarzhausener durchgegangen.«

»Du lieber Gott, man freut sich ja wahrhaftig, wenn die Vaterstadt sich durch Zuwachs vergrößert, ob aber der Buckolorum uns Ehre unters Dach trägt – der Enkel von so einem – und der Sohn von so einem – – –«

Nun, jedenfalls schärfte man den Kindern der Schule ein, heute tüchtig aufzupassen und gleich, aber auch gleich nach Schulschluß heimzuspringen, ohne erst vorher Stinnerte zu spielen. – – –


Bertold Malcroix stand mit sehr unbehaglichen Gefühlen in der Schulstube und wartete mit zwanzig andern Kindern, Knaben und Mädchen, auf den Herrn Rektor.

Es war eine Vorschule, die er bis zum zehnten oder elften Jahre besuchen sollte, je nachdem er für reif erklärt wurde, ins Gymnasium nach E. zu kommen. Auch Mädchen waren in der Klasse, die entweder beim Herrn Rektor bis zu ihrem vierzehnten Jahre »weitergingen« und dann in einen Dienst traten, oder – eine Gouvernante bekamen. Die Rektorschule erfreute sich eines großen Zuspruches und ungeteilter Beliebtheit nicht nur im Orte, sondern auch in der Umgegend.

Denn, was der Herr Rektor lehrte, das saß fest.

Ja selbst die ganz Vernagelten profitierten noch etwas von ihm, ehe sie abgingen; den dummen Buben gab er den ehrlichen Rat, nie zu heiraten, damit diese Rasse ausstürbe, und den »törichten Jungfrauen« schenkte er wenigstens »Kochrezepte«.

Zu jedem einzelnen dieser Unbegabten aber meinte er gütig: