»Er muß betrunken gewesen sein, – sonst könnte er nicht nachts – durch die stillen, ehrbaren Straßen planlos rennen und lachen – laut lachen am Abend des Tages, da man seine Mutter begrub.«
»O über den schlechten Kerl!«
Am nächsten Abend wußte man es in ganz Schwarzhausen, daß der Eichenborn nun wirklich verödet war.
Daß die großen Auslandskoffer gepackt im Zimmer des jungen Eik stünden, aber niemals abgeholt würden. Daß der alte, grimme Eik als ein einsamer Mann zurückgeblieben und sein Enkel geflohen war mit nichts als seiner Amatigeige – – – um ein Musikant zu werden.
***
Wird er kommen?
Das war die brennende Frage des Abends.
Erregte Gruppen standen zusammen, Künstler und Kunstfreunde.
Der schlicht-vornehme kleine Saal harmonierte gut mit den Menschen, die sich darin versammelt hatten; er sah feierlich aus in seinem Weiß und Gold und Kerzenschimmer, feierlich mit dem strengen, grünen Lorbeerschmuck.
Und wie Feiertagsstimmung lag es auch über den Versammeltem trotz einiger erregter Lautsprecher.