Franziska hatte ihren Kopf tief geneigt, und der alte Eik schaute über sie hinweg durch das Fenster in die grünen Parkwipfel hinein in ernstem Sinnen.

Franziska fühlte ihr Herz hart und schwer klopfen. »Wie wird alles werden,« dachte sie, »was wird er bestimmen, was wird er mir sagen, wenn diese Pause vorüber ist?«

Herr von Eik richtete sich hoch auf.

»Ich habe eine Bitte an dich, Franziska, – eine seltsame – – –«

»Wenn ich sie erfüllen kann, Vater, – – –« entgegnete sie zögernd.

Da zog es wie ein Lächeln über seine ernsten, finsteren Züge, – und Frau Franziska meinte, ihr eigener, lieber Junge schaue sie auf einmal aus diesem erhellten Antlitz an.

Es fiel dem Alten schwer, seine sonderbare Bitte in Worte zu formen: »Franziska, – bringe mir, – – besorge mir aus der Stadt eine Puppe – – eine große, schöne Puppe, – – hörst du, – die schönste, die das Nest hat.«