Ein junger Leutnant mengte sich ein. »Gewiß ist es die Sache mit dem Fuhrknecht / die Euch verdrießt. Macht doch nicht so viel Wesens um solch einen Kerl.«

Bevor ich ihm aber antworten konnte / wetterte mich der Markgraf an: »Ich weiß es schon! Da habt Ihr wider des Kaisers Mandat verfahren / Herr. Seid froh / daß ich Euch nicht schwer drum büße.«

»Ihr könnt mich gar nicht büßen / Herr Markgraf / denn noch habt Ihr mich nicht in Eid genommen. Ich aber will auch gar nicht mehr zu des Kaisers Fahnen schwören.«

»Habt Ihr gestern so gewollt und heute so? Seid Ihr ein kleines Kind / oder habt Ihr mich zum besten? Wißt Ihr / daß es gradaus in den Krieg geht / und macht Euch unterwegs davon?«

Der Junge lachte höhnisch.

»Herr Leutnant« / antwortete ich seinem Lächeln / »wenn Ihr mit mir dort auf die Wiesen wollt / da möcht ich Euch schon zeigen...«

»Der Teufel wird mit Euch auf die Wiesen!« tobte der Markgraf / »wer die Sache des Kaisers verläßt / ist ein Schelm und mit Schelmen ficht kein ehrlicher Soldat!... Macht / daß Ihr fortkommt!« fuhr er mich an / als ich ihm entgegnen wollte.

Langsam wandte ich mein Pferd und langsam ritt ich querfeldein / bei Tag und bei Nacht / bis ich wieder zu Hause war / in Böhmen.