»Sie lügen ja …«, antwortete ich, rot im Gesicht.

»Ich hab' aber gut gesehen …«, beharrte er.

»Nichts haben Sie g'sehen …«, schrie ich, »der Vater hat mir nur gesagt, ich soll mich besser waschen.«

Er lachte laut, trat an das Wasserschaff, zog ruhig vor mir seinen Schweif heraus, und wusch sich ihn ab. Während ich ins Zimmer lief, rief er mir nach: »Ich muß mich auch besser waschen …«

Dann kam er herein und sagte: »Jawohl, ich muß mich besser waschen, denn heut oder morgen wird mich die Fräul'n Pepi bitten, daß ich sie petschieren soll …«

Diesmal war ich es, die schwieg.

Wochen verstrichen. Er schaute mich nicht an, ich schaute ihn nicht an. Der Vater und ich vergnügten uns, wenn auch nicht gerade jede Nacht, so doch oft, und wir hatten alle Künste, die mir schon vorher so geläufig waren, durchgemacht.

Daß ich mit meinem Vater so lebte, machte den Eindruck auf mich, daß ich mich von den anderen, besonders aber von den Buben fern hielt. Nur zweimal war ich in der Zwischenzeit beim Herrn Kooperator gewesen, und nur, um wieder von ihm absolviert zu werden.

Das erste Mal fand ich ein kleines Mädchen von sieben Jahren bei ihm. Er hatte sie nackt ausgezogen, und sie lachte mir vom Bett her schon entgegen. Der Kooperator schleckte sie, was ihr sehr gut gefiel. Sie hatte, wie sie mir dann erzählte, sonst mit ihrem Onkel und dann mit dem Fleischhauer in unserer Gasse Unzucht getrieben, ohne zu vögeln. Der Kooperator vögelte sie also auch nicht. Aus Vorsicht, wie ich glaube, sondern er »reinigte« sie nur, und ich kam ihm eben recht, seinen erregten kleinen Laienbruder in meiner Einzelzelle zu besänftigen. Ich mußte mit aufs Bett und während der Kooperator purifizierte, entsündigte er mich mit kolossalen Stößen. Dann entließ er uns beide und blieb schnaufend zurück.

Das zweite Mal war ich allein mit ihm, und konnte ihm von meinem Vater beichten.