Endlich flüsterte mir der Vater im scheuen Ton zu: »So geh halt zu ihm …, da kann man nix machen …, geh Peperl …« Es klang bedrückt und traurig.
Ich sprang aus dem Bett, lief zur Tür, Rudolf empfing mich, zog mich in die Küche und schloß die Tür.
»Komm ins Bett …«, sagte er zu mir.
Wir legten uns nieder.
»So«, er kicherte vergnügt, und schmiegte sich an mich, »jetzt bleibst du eine halbe Stunde da, und wenn du dann wieder hineingehst, sag, ich hab' dich gevögelt …«
»Das trau' ich mich nicht …«, meinte ich.
»A, was …, er darf dir nichts tun und wird dir nichts tun«, redete er mir zu. »Er hat dich ja selber zu mir gehen geheißen.«
Wir lagen ruhig beisammen. Ich wartete.
»Also …, wenn er dich fragt, ob ich dich gepudert hab', sagst du ja«, fing er wieder an. Ich fragte verwundert: »Werden Sie mich denn nicht vögeln?«
»Nein«, lehnte er ab, »ich hab' grad vorhin meine Geliebte gevögelt, zweimal …, ich kann nicht mehr …«