eben so wenig ein Zusammenhang der Begebenheit mit dem alten Grünschenk zu ermitteln; —

der Trautenfelder Unterbeamte, der in seinem alten Berichte Walchers nicht erwähnte, war ein Dummkopf; —

die Oberbehörde, welche in Kollmann keinen Gegen stand ihrer Beobachtung findet, ist um nichts klüger. —

Doch zweifelte der Kommissär keinen Augenblick an einer künftigen Lösung der Aufgabe, die sich seine polizeiliche Privatindustrie gestellt, obgleich im Lande der dissolving views ein Beamter, welcher seine Pflicht nicht als Maschine, sondern razionell vollziehen will, darauf gefaßt sein muß, nicht nur durch die Steine, die der Gegner in das Geleise wirft, sondern auch durch den Radschuh, welchen das Sistem auf dem ebensten Wege, und selbst bergauf, anlegt — gehemmt zu werden.

Im Hafen.

Welches ist aber das Land unserer Begebenheit? —

Es gibt Fragen, welche der Einzelne, an den sie gerichtet sind, nicht zu beantworten vermag, — so wie an Völker Jahrhunderte hindurch Fragen gerichtet wurden, die sie nicht zu lösen vermochten.

Das treue, felsenfeste Herz des Sängers, der die Frage hinausgesungen: „Was ist des Deutschen Vaterland?“ hat aufgehört zu schlagen, ehe sie gelöst. — Wird sie gelöst? — Vierzig Millionen sangen und singen noch: „Das soll es sein!“ — Und immer noch soll es! Wen kann der kräftige Jubelchor froher stimmen, die Sänger oder die Zuhörer rings im europäischen Konzertsaal, — die Russen, Britten, Franzosen? — denen niemals eingefallen zu fragen, was ihr Vaterland sein solle.

Écoutez! Encore ces Allemands à la recherche de leur patrie! — lacht es über den Rhein herüber. — Ueber den Kanal tönt nicht einmal eine Persiflage, nur ernst und groß, wie das alte Meer, der Hymnus Rule Britannia! — — Der Russe hat es am Leichtesten. Er darf nicht fragen und wird nicht gefragt, aber er weiß es, — und ein Anderer hat längst für ihn gesagt: das ganze Rußland muß es sein! Und so ists auch. —