L. Loewenfeld.

[2] Halle. Bei Marhold 1904. Zuerst im Druck erschienen November 1903, dann auf die Nachricht vom Tode Weiningers von Moebius selbst unterdrückt und erst später doch herausgegeben in der richtigen Erwägung, dass es nun erst recht nötig sei, das schlechte Buch zu bekämpfen. Es ist sehr komisch, zu sehen, wie auf Grund dieser Broschüre die „Freunde“ über Moebius herziehen, während doch aus dem Schriftchen unverkennbar hervorgeht, dass dieser sogar ein gewisses Faible für Weininger hatte.

[3] Da sich unsere Sammlung an breitere Schichten wendet, so haben wir auf wörtliche Wiedergabe besonders schamloser Stellen verzichtet. D. H.

[4] Diese Stelle führe ich, vielleicht irrtümlich, auf Chamberlain Grundlagen I, 133 zurück, wo von Familie als ursprünglichem Matriarchat die Rede ist.

[5] Letzte Dinge 180.

[6] Moebius spricht schon: „Die Geschichte macht den Eindruck einer hysterischen Kontrefaçon“ („Geschlecht und Unbescheidenheit“ p. 28).

[7] Eigentlich ist das dreimalige Bellen das Auffallende; bei dem so fein organisierten Geruchsinn der Hunde wäre es nicht unmöglich, dass sie den Todeskampf z. B. ihres Herren witterten und diesem Gefühl durch jämmerliches Geheul Ausdruck gäben.

Anmerkungen zur Transkription:

Einige Ausdrücke wurden in beiden Schreibweisen übernommen: