„Kein aber! Bitte, kommen Sie! Ich hätte Ihnen so manches zu sagen —“
„Ich kann ja nach Tisch erscheinen.“
„Sie würden uns vielleicht nicht antreffen; denn wir fahren wahrscheinlich nach Tisch aus.“
„Nun, wenn dieser Herr gar so viele Umstände macht —“ sagte Frau von Ramberg und zog die Schultern in die Höhe.
„Nein, nein! Ich habe ihn nun einmal und lasse ihn nicht wieder los. Wer weiß, ob ich ihn sonst jemals wieder sehe, da er ja nicht hier bleibt — und auch ich schon in den nächsten Tagen abreise. — An die See — oder ins Gebirge“, setzte sie mit leiserer Stimme, zu mir gewendet, hinzu. „Ich bin sehr leidend — meine Nerven sind zerrüttet —“
Ich blickte sie an. In der Tat: der schmerzliche Zug in ihrem Antlitz trat jetzt schärfer hervor, und ihr Blick hatte etwas Erloschenes.
„Nun denn,“ sagte ich, unwillkürlich nachgebend, „ich werde erscheinen.“
„Schön!“ rief sie. „Und nun machen Sie Ihren Besuch!“
Ich verabschiedete mich von den Frauen und begab mich über den schwankenden Kettensteg nach Penzig. Dort traf ich, wie dies meistens in ähnlichen Fällen zu geschehen pflegt, niemanden von der Familie, die ich wieder sehen wollte, zu Hause. Man hatte vereint für den ganzen Tag einen weiteren Ausflug unternommen.