„Ich weiß, was Sie sagen wollen. Er hat sich mit dem Roman sehr bemüht — hat mir, ich geb’ es gerne zu, in böser Zeit einen großen Dienst erwiesen. Und ich wäre ihm auch gewiß dankbar gewesen — aber er wollte sich sofort bezahlt machen.“

Sie erhob das Haupt und blickte wegwerfend zur Seite.

„Von wem ist die Rede?“ fragte Frau von Ramberg.

„Ach von —“ Elsa nannte den Namen.

„Das ist aber doch ein höchst geistvoller Mensch“, sagte die andere sehr bestimmt. „Wie ich höre, lebt er jetzt in Berlin?“

„Ich glaube“, warf ich leicht hin, da ich nicht recht wußte, was ich erwidern sollte.

„Also nicht wahr, Sie kommen?“ wandte sich jetzt Elsa wieder an mich. „Um drei Uhr. Hetzendorferstraße.“ Sie fügte die Nummer bei.

Aber ich trug durchaus kein Verlangen, dort zu speisen, und brachte meinen beabsichtigten Besuch in Penzig vor.

„Ach, den können Sie ja inzwischen abtun!“

„Nun ja, aber —“