Aber Donnels Frage wollte ihm nicht aus dem Sinne. Sollte Prescott wirklich den bezeichneten Zug benutzt haben?

Nach dem Diebstahl hatte er sich aus Furcht vor Entdeckung jedenfalls nicht für die gewöhnliche Art der Reise entschieden; er war schlau genug, um zu vermuten, daß ihm ein Telegramm vorauseilen, und daß auf der nächsten Station schon ein Polizist zu seinem Empfange bereit stehen könne.

Viel mehr Wahrscheinlichkeit hatte es für sich, daß er zu Fuß nach Sykesville gegangen war, einem Orte, der nicht ganz zwei Stunden von Maurach entfernt lag. Das Kolleg mußte er etwa um viertel vor sieben verlassen haben, konnte also viertel vor neun in Sykesville sein.

„Wenn er es so gemacht hat,“ sprach P. Middleton zu sich selbst, während er auf die Uhr sah, „so ist er jetzt da. Wenn aber das nicht — was wird dann der arme Junge wohl bei dieser Witterung zu leiden haben?“

Er begab sich in die Infirmerie, wo die drei Freunde zum Abendgebete neben ihren Betten knieten. Percy stand auf, als er bemerkte, daß der Pater mit ihm reden wolle.

„Wie viel Geld hattest Du in Deinem Kästchen, Percy?“

„Fünfzehn Dollars.“

„Ich fürchte, Percy, Du bist bestohlen worden.“

„O! wirklich? Der Dieb ist doch wohl kein Zögling?“

„Leider scheint es doch der Fall zu sein. Ich vermute Prescott. Er ist weggelaufen, nachdem er Dein Kästchen erbrochen und das Geld genommen hat.“