20. Kapitel.
Noch im Krankenzimmer.
Percys Befinden hatte solche Fortschritte gemacht, daß man ihn im Grunde als wiederhergestellt betrachten konnte. Nur der Vorsicht halber wurde er noch ein paar Tage zurückbehalten.
Auch diese Zeit verstrich, und Tom Playfair trat ein, um seine letzte Privatstunde zu geben. Er fand Percy beschäftigt mit dem Lesen eines Briefes.
„Ah, Tom, Du kommst gerade recht. Ich habe einen schönen Gruß an Dich auszurichten.“
„Du? an mich einen Gruß? Von wem denn?“
„Von meiner Schwester Maria. Hör’ nur, was sie schreibt: ‚Sage Deinem herrlichen Freunde Tom Playfair, daß wir alle voll Dankbarkeit gegen ihn sind, weil er unserm Bruder so viel Güte und Liebe erwiesen hat. Wenn Gebete und Segenswünsche ihm nützen können, so soll es daran nicht fehlen.‘ — Und hier ist noch etwas für Dich, Tom.“
Er überreichte Tom ein feines, kostbares Bildchen, eine Darstellung der Mutter Gottes.