„Nimm Dich in acht, Percy,“ sprach Donnel lachend. „Wenn Du einmal in unsere Klasse kommst, dann gerätst Du so hoch in die höchste Höhe der Poesie, daß selbst Dein Professor Dir nicht mehr beikommen kann. Wo hast Du das alles denn gelernt?“
„Von meinen Schwestern, besonders von Julie, der ältesten. Wenn wir in der Familie zusammen etwas gelesen hatten, bezeichnete sie mir immer die Stellen, welche am schönsten wären, und ich lernte sie auswendig.“
„Ich wünschte mir auch etliche Schwestern von der Art,“ meinte Keenan, „dann wüßte ich mehr.“
„Ich habe zwei Schwestern,“ versetzte Donnel, „aber wenn sechs erforderlich waren, um aus Dir, Percy, einen solchen Dichterknaben zu machen, dann wollte ich, ich hätte deren siebenundzwanzig.“
Percy lachte.
„Sechs sind nicht zu verachten, Johann; aber ich fürchte, siebenundzwanzig wären doch des Guten zu viel.“
Unter ähnlichen muntern Gesprächen hatten sie bald den Ort erreicht und schritten auf der Hauptstraße voran.
„Jetzt bitte ich, mich zu entschuldigen,“ sprach dann Percy, der Erlaubnis hatte, ein Paar Handschuhe und einige andere Kleinigkeiten zu kaufen. „Ich bin schnell fertig und treffe Euch hier wieder.“
„Gut, also bis nachher!“
Percy betrat einen Laden — in demselben waren außer Handschuhen und andern Tuchwaren auch Uhren, Mehl, Eier und Pflüge feil, was einen Schluß auf die Natur des Städtchens erlaubt — und erstand, was er wünschte. Allein lange wartete er vergebens auf seine Gefährten. Er machte sich deshalb schließlich allein auf den Heimweg, immer um sich schauend, ob sie sich nicht einstellten.