Kracher, der wie ein Gebieter gewohnt war, jede seiner Handlungen bewundert und gelobt zu sehen, war bei diesem gänzlich unerwarteten Widerspruch so überrascht, daß er nicht gleich eine Entgegnung finden konnte und in den Haufen zurückwich. Auch seine Gesellen, die es nicht begreifen konnten, wie ein unbekannter, magerer, fast wie ein Mädchen dreinblickender Knabe gegen Kracher, den Unbezwinglichen, aufzutreten wagte, bedurften einiger Besinnung, bis sie sich wieder zu den Scherzen, wie sie in ihrer Art lagen, erschwangen. So kam es, daß das befreite Kind für kurze Zeit sich unbelästigt seinem Verteidiger gegenübersah, den es mit stummer Verwunderung und Dankbarkeit anblickte.
Allein diese Frist währte nicht lange; dann begann wieder der Spott, der sich jetzt, wie zu erwarten stand, mit gesteigerter Heftigkeit gegen Percy wandte.
„Was für eine zarte Puppe!“ hieß es.
„Geh’ doch nach Hause zu Mama, armes Kindchen!“
„O, ich weiß es. Er ist ein Pensionatsjüngelchen.“
„Hast Du auch Erlaubnis auszugehen?“
Dann trat Held Kracher wieder in die Aktion ein und näherte sich Percy, der ihn unerschrocken, mit einem Blicke voll edler Entrüstung wie verurteilend ansah.
„Bist Du noch bei Troste, Du Geck?“
Mit diesen verächtlichen Worten wollte sich Kracher an ihm vorbei wieder dem Manne und dem Kinde zuwenden, um seine Geringschätzung gegen Percy um so deutlicher kundzugeben.
Allein Percy vertrat ihm den Weg.