24. Kapitel.
Wie zwei Tapfere mit Percy Fersengeld geben müssen.

Donnels und Keenans unerwartete Ankunft und energische Thätigkeit hatte diese Änderung hervorgebracht. Sie halfen Percy wieder auf die Füße und sahen sich auf dem Kampfplatze um.

Die drei gefallenen Buben waren indessen schnell aufgesprungen und liefen jetzt ebenfalls, was sie laufen konnten. Doch stand zu befürchten, daß die ganze Schar, mit Kracher an der Spitze, nicht gesonnen sei, vor Zweien das Feld zu räumen. In der That hatte Kracher auch nur deshalb die Flucht ergriffen, weil er glaubte, es sei ein größerer Trupp Zöglinge im Anzuge, ein Irrtum, der unsern drei Freunden nicht lange zu gute kommen konnte.

„Johann,“ sprach Keenan, „das Gescheiteste ist wegzulaufen. Sie sind im Nu wieder da, und ihre Wut ist dann um so größer. Was sind wir zwei gegen ihrer zwanzig? Wer weiß, welche Gemeinheiten wir dann zu erwarten haben.“

„Was? ausreißen? niemals!“ erklärte Donnel. „Mit einem Dutzend nehme ich es auf, und wenn Du mit den übrigen nicht fertig wirst, so kannst Du mir in Zukunft gestohlen werden. — Hör’, da rufen sie einander zu. — Kommt nur! Wir können auch liebenswürdig sein, wenn Ihr es wünscht.“

„Denk’ an Percy, Johann! Für uns beide wäre es ja eine ganz gesunde Bewegung. Aber Percy ist an diese Sorte Spaß nicht gewöhnt.“

„Er kann ja allein nach Hause laufen. Dann halten wir die Jungen auf, damit sie ihn nicht verfolgen. Lauf, Percy! Du hast nichts zu fürchten.“