Allein Percy — der während des ganzen aufgeregten Vorganges, wie er ja zu thun gewohnt war, fast beständig gebetet hatte — machte keine Miene, der Aufforderung zu folgen.

„Nein, ich bleibe bei Euch!“

„Was fällt Dir ein!“ drängte Keenan. „Siehst Du nicht, daß sie schon Steine aufheben? — Ah, jetzt merke ich’s. Seine Beine haben wieder etwas abgekriegt. O diese Beine!“

Percy vermochte es in der That nicht, den Schmerz, den er am Gelenk des rechten Fußes empfand, ganz zu verbergen.

„Wir müssen laufen!“ sprach Donnel ergeben. „Einer muß ihn wegtragen, und der andere kann doch nicht allein zurückbleiben.“

Während der letzten Worte hatte er Percy ergriffen und aufgehoben, und jetzt rannten sie davon, so schnell die Füße sie tragen wollten.

Der Feind hatte diese Wendung der Dinge nicht erwartet, sammelte sich dann aber um so schneller und lärmender, um den Entweichenden nachzusetzen. Eine wilde Jagd begann.

Donnel trug seine Bürde mit Leichtigkeit. Allein es war nicht zu verwundern, daß er trotzdem nicht laufen konnte, als wäre er gar nicht belastet. Keenan, der sich von Zeit zu Zeit umsah, meldete ihm, der Haufe ihrer Verfolger komme mit jeder Minute näher.

„Setz’ mich nieder, Donnel!“ bat Percy. „Ich kann ganz gut etwas laufen. Ich fürchte mich nicht; auch vor einem Steinwurf bin ich nicht bange. Wenn ich schließlich auch eingeholt würde, so wäre das lange nicht so schlimm, als wenn Ihr mit in ihre Hände fielet.“

„Ruhig sein, Kleiner!“ sprach Donnel. „Unsere Knochen würden schon etwas aushalten, aber die Deinen nicht. Meinst Du, um unsertwillen liefen wir davon?“