„Frank!“ rief Percy, „komm’ zurück! Ich muß Dir noch etwas zeigen.“
In der vergnügtesten Stimmung hüpfte Frank zurück.
„Hier ist noch etwas für Dich. Bitte, Frank, weise es nicht ab! Es ist ein Gebetbuch, das Du notwendig hast, wenn Du ‚Religion annehmen‘ willst. Ich habe schon drei andere.“
Frank war für Worte zu bewegt und entzückt. Während Percy noch in seiner Kiste herumsuchte, öffnete er ehrfurchtsvoll das schön gebundene Andachtsbuch — es war das erste, welches er in die Hand nahm — und und blätterte darin umher.
Da fiel ein hübsches Bildchen heraus.
„O sieh, Percy!“ rief er, „der Stall von Bethlehem mit dem Jesuskinde, das die Kinder so liebt. Das ist schön. Hier, Percy!“
„Nein, es ist auch für Dich. Alles was in dem Buche ist, soll Dir gehören. Das ist meine Weihnachtsgabe für Fränkchen.“
„Wenn ich einmal groß bin,“ versicherte Frank, der trotz seines altklugen Wesens doch ein rechtes Kind war, „dann gebe ich Dir ein schönes Haus mit einem großen Park und einer feinen Kutsche, und der Kutscher soll goldene Knöpfe und einen hohen Federhut tragen.“
„Und was giebst Du Tom?“ fragt Percy, dem es gelang, sich ernst zu halten.
„Dem gebe ich alle Taschen voll Gold.“