„Nein, Du nicht!“ wehrte er ärgerlich. „Zieh’ Deine eigenen an! Für Percy sorg’ ich selber.“

Tom fügte sich lachend, während Frank, ohne den mindesten Versuch, sein Hochgefühl zu verbergen, Percy in seine höchsteigene Behandlung und Fürsorge nahm. Als alles bereit war, ergriff der Kleine — auch Percys Handschuhe trug er — die Hand seines Schülers.

„Tom — Tom Playfair!“ rief er dann, „jetzt komm’, Du kannst seine linke Hand nehmen. Aber gieb wohl acht! ja nicht zu schnell!“

„Hallo, Percy!“ sprach Donnel, der sich von ungefähr näherte. „Ich dachte, es bestände ein Kontrakt zwischen uns, daß Du bei mir in die Schule gehen solltest.“

„Donnel, geh’ weg!“ kommandierte Fränkchen. „Ich erlaube das nicht! Bitte, weg da! Er ist mein Schüler.“

Frank fühlte sich überglücklich in seiner Rolle und war auf seine Professoren-Würde so eifersüchtig, daß kaum ein Zögling sich Percy nahen durfte. Da er übrigens von seinem Vater angeleitet worden war, in allen Dingen mit Überlegung voranzugehen, so machte sein Schüler ganz anerkennenswerte Fortschritte. Es kam ihm dabei sehr zu statten, daß Percys Fußgelenke durchaus nicht schwach waren und dieser gleich von Anfang an ziemlich sicher auf den Schlittschuhen stehen konnte. Nicht lange dauerte es, da hatte er sich die Kunst, einen Zug zu machen, hinreichend angeeignet.

„Hurra!“ rief der Herr Schlittschuhmeister, als dieser wichtige Punkt gewonnen war, „bin ich nicht ein famoser Lehrer?“

„Herr—lich!“ antwortete der Schüler, und saß auf dem Eise.

„Thut’s weh?“ schrie Frank erschrocken.

„Nein, gar nicht! Aber wie soll ich wieder aufkommen?“