„Tom — Tom, helfen!“
„Fein, Percy!“ sprach Tom, indem er Hand anlegte, um Percy wieder auf die Beine zu bringen. „Jeder Schlittschuhläufer muß erst einen Stern machen. Das hast Du also glücklich zu Wege gebracht.“
„Wo ist der Stern denn?“
„Er sollte dort im Eise sein; aber es ist zu stark. Du hast aber gethan, was in Deiner Macht stand.“
„Playfair,“ warnte jetzt Frank, der es mit dem Leben ernst zu nehmen pflegte, „das merk’ Dir: Du sollst Dich über Percy nicht lustig machen!“
„O, ich bitte um Verzeihung, Herr Professor. Ich werde mich in Ihrer Gegenwart einer größeren Ehrerbietung befleißen. Aber das muß ich sagen: Sie verstehen zu unterrichten.“
Dieses Kompliment versöhnte den Herrn Professor oder Turn- oder Tanzlehrer oder wie man ihn sonst nennen will, und beruhigt nahm er seine Übungen wieder auf.
Es konnte nicht ausbleiben, daß Percy in seinen Bemühungen hie und da eine ganz possierliche Figur bildete und die nächste Umgebung zum Lachen reizte. Da hätte man aber den Kleinen sehen sollen! Wie Feuer schoß es ihm aus den Augen; ja zuweilen fehlte wenig, daß er nicht einen viel größeren Zögling anfiel, weil derselbe sich unterstand, über Percy zu lachen.
Die ersten Versuche strengten jedoch Percy mehr an, als er erwartet hatte, und da er sich auch sonst nicht ganz wohl fühlte, so bat er nach Verlauf zweier Stunden P. Middleton um die Erlaubnis, heimgehen zu dürfen. Frank bot sich ihm zum Begleiter an. Allein Percy wies ihn ab.
„Es ist für Dich nötig, länger in der frischen Luft zu bleiben, Frank. Bitte, lauf’ zu Tom dort auf dem See und sage ihm, er möge so gut sein, mit mir zu gehen.“