„Ich kann es nicht, Tom! ich bring’ es nicht fertig!“
„Versuch’ es noch einmal! Nimm all Deine Kraft zusammen!“ ermunterte Tom.
Percy schwang also wieder seinen Arm, und weil die Bewegung doch ziemlich rasch war und sich so plötzlich nicht wollte hemmen lassen, so berührte er wirklich Toms kräftigen Arm, wenn auch mehr in der Art einer sanften Liebkosung.
„Pah! Du streichelst mich ja,“ rief Tom mit verstellter Ernsthaftigkeit; „das thut man hier in Maurach nicht. Noch einmal probiert! Von solchen Schlägen stirbt ja nicht einmal eine Fliege.“
Percy preßte die Lippen auf einander, nahm alle Kräfte zusammen, die ihm zu Gebote standen, und um nicht wieder den Mut zu verlieren, schloß er die Augen. Jetzt endlich traf er mit einer Spur von Wucht Toms Arm.
Ein Schmerzensschrei ertönte, aber derselbe kam nicht von Tom.
„O meine Hand, meine Hand! ich habe mir sehr weh gethan!“
Tom sank auf die Bank nieder und lachte, daß ihm die Thränen in den Augen standen.
„Percy, Percy!“ rief er, „einen solchen Jungen habe ich mein Lebtag nicht gesehen! Ha, ha! ich bekomme Leibschmerzen vor Lachen.“
„Wirklich?“ sprach Percy, der nicht recht wußte, was er von sich denken sollte; „es freut mich nur, daß Du so viel Freude daran hast. — Ah — da kommt P. Middleton,“ fuhr er leise fort. „Das ist ein guter Mann; ich habe ihn sehr gern.“