„O Tom, bitte, hilf mir! ich kann es nicht allein. Du faßt ihn bei den Füßen und ich bei den Schultern. O, was hab’ ich gethan! was hab’ ich gethan! O Verzeihung, Vergebung für meine Unvorsichtigkeit!“ Und Percy begann laut zu schluchzen.
„Du armes Würmchen!“ lachte jetzt Donnel; „meinst Du wirklich, Du hättest mir weh gethan? Das war ja kaum ein Mückenstich. Weil Du es aber durchaus willst, so verzeihe ich Dir auch noch großartig. Und wenn Du in Zukunft Spaß daran hast, so komm’ und wirf mich, wo Du mich nur treffen kannst.“
„Du brauchst dabei nicht zu fürchten, Hans,“ sprach Tom, „er werde Dich treffen. Denn wenn er auf Dich zielt, wirft er sicher an Dir vorbei; er trifft nur die, auf welche er nicht zielt.“
Da ging in Percys Herzen wieder die Sonne auf. Halb verlegen flüsterte er:
„Stelle mich vor, Tom, bitte!“
„Gern. Johann Donnel, das ist Percy Wynn!“
In gewohnter Weise machte Percy seinen artigen Knicks und versicherte, er sei entzückt Donnels Bekanntschaft zu machen.
Donnel fand an dem seltsamen Menschenkind Gefallen. Er war nicht nur der größte Zögling des kleinen Hofes, sondern zugleich der freundlichste und umgänglichste, und die ganz Kleinen nannten ihn wegen seiner Herzensgüte den ‚Großpapa‘.
Sofort erriet er, was Tom mit Percy vorhabe, und unterstützte dessen Bestreben, aus Percy einen rechten Jungen zu machen, gleich praktisch, indem er Percy eine Lehrstunde im Werfen gab.
Unter seiner geschickten Leitung war Percy denn auch bald so weit vorgeschritten, daß wenigstens die umsichtigen Zuschauer vor seinen Würfen einigermaßen sicher waren.