„Da! Nachher kannst Du sie beide bekommen. Aber versuch’ es erst mit dem einen. Vor allem mußt Du nun Takt halten lernen.“
„Giebt es hier Takt?“ fragte der Musiker.
„Und zwar Sieben-Elftel,“ erklärte der Steuermann lachend.
„Laß den Quip schwätzen, Percy! — Das Takthalten besteht darin, daß Du zu gleicher Zeit mit mir das Ruder einsetzest, anziehst und heraushebst.“
Percy heftete seine Augen auf Keenans Ruder und that richtig die ersten Ruderschläge.
„Wenn Du so fortmachst, Percy,“ sprach Quip, „so lernst Du auch bald, wie man eine Krabbe fängt.“
„So? wie geht das denn?“
„Du lernst es ganz von selbst, ohne Anstrengung, Du brauchst auch nicht dabei aufzupassen.“
„Wirklich?“ fragte Percy verwundert, und schaute zu Quip auf. Dabei wandte er naturgemäß seine Aufmerksamkeit vom Rudern ab; er tauchte nicht tief genug ein, zog aber doch mit gewohnter Kraft an. Infolgedessen fiel er nach hinten und würde sich den Kopf wohl arg angestoßen haben, hätte nicht Keenan, der dieses Mißgeschick erwartete, ihn sogleich am Knie ergriffen und festgehalten.
„Du kannst es! Du kannst es!“ rief Quip mit unsäglichem Vergnügen. „Das ist so ganz das richtige Krabbenfangen. Du brauchst Dich jetzt nie mehr zu üben.“