„Aber Sie sind doch zu gütig,“ rief Percy, seine großen, ausdrucksvollen Augen voll inniger Dankbarkeit auf den Pater gerichtet. „O, P. Middleton, ich will für Sie beten, daß Ihnen Gott Ihre Freundlichkeit vergilt.“
Sinnend schaute P. Middleton dem Wegeilenden nach, bis er um eine Ecke seinen Augen entschwand. Was mochte der Knabe vorhaben?
13. Kapitel.
Ist das ein Feigling?
Sobald Percy vom Hofe aus nicht mehr gesehen werden konnte, begann er zu laufen. Von seiner Steifheit fühlte er in der Aufregung nichts mehr. Niemand hätte bei seinem Anblick geglaubt, daß er zehn Minuten vorher sich kaum durch den Hof zu schleppen vermochte.
Ein paar Minuten rannte er dahin. Allein dann traten auch schon die ersten Zeichen der Ermattung ein. Sein Atem wurde kürzer, heftiger und lauter, und sein Herz fing an rascher zu schlagen.
„O mein Gott, mein Gott! Was soll ich anfangen?“ murmelte er, während sein Lauf sich in ein schnelles Gehen verwandelte. „Ich bin ja so schwach und müde! Und Tom und Harry sind in Gefahr! Mein heiliger Schutzengel, hilf mir!“
Doch während der ersten Viertelstunde schritt er immerhin noch rüstig voran, obgleich ein Ruf zu seinem unsichtbaren Begleiter fast jeden seiner Schritte begleitete.