Das weiß ich,“ sagte er ernst. „Aber ich weiß hingegen nicht, ob ich nach Paris fahre. Ich weiß es ebensowenig, als ich weiß, warum ich überhaupt mit diesem Zug fahre.“

„Sie wissen nicht, warum Sie mit diesem Zug fahren?“

„Nein, oder warum ich überhaupt fahre.“

„Donnerwetter! Sie pflegen ganz einfach in einen Expreß einzusteigen, ohne zu wissen, wohin er geht?“

„Ich habe es wenigstens heute morgen getan.“

„Donnerwetter! Darf ich fragen: Finden Sie bei solchen Reisegewohnheiten Zeit zu vielem Packen?“

„Heute morgens nicht, das muß ich gestehen — ich war gezwungen, mein Gepäck in der Eile in Hamburg zurückzulassen.“

Und Allan ließ mit einer Gleichgültigkeit, eines Phileas Fogg würdig, die rote Kontramarke aus dem Hamburger Hauptbahnhof durch die Luft flattern. Nr. 374 stand in gotischem schwarzen Druck darauf. Der Fremde starrte den Zettel und ihn mit einer Achtung an, die unter diesen Verhältnissen höchst schmeichelhaft war, und trank nach noch einem Donnerwetter einen Schluck aus seinem Rheinweinglas; Allan füllte es mit Mäzengefühlen nach. Im selben Augenblicke kam der Fisch; nachdem sich der Mann mit dem Zwicker vom Kellner hatte vorlegen lassen, nahm er den Faden wieder auf.

„Verzeihen Sie, wenn ich indiskret bin: Sind Sie wirklich aus einer bloßen Laune von Ihrem Gepäck mit einem Zug weggereist, an dem Sie kein besonderes Interesse hatten?“

Er fixierte Allan, der jetzt gerade der Gegenstand der Obsorge des Kellners war und für den Moment für nichts anderes Augen hatte als für das Essen.