„Die andere Sache war, daß ich gerne mit dem Mann sprechen möchte, der diese Karawanserei innehat ... wenn er kommt, werde ich schon erklären, warum. Wollt Ihr ihn rufen lassen, Oberst Morrel Sahib?“
Mit wieder unruhigem Gesichtsausdruck klingelte der Oberst; ein paar Minuten später erschien der Direktor des großen Hotels, von einem Angestellten gerufen. Er begann den Maharadscha zu seiner Genesung zu beglückwünschen. Der Oberst unterbrach ihn:
„Se. Hoheit mit Gefolge reist übermorgen, Herr Direktor!“
Der Direktor schlug einen dankbaren Blick zur Höhe auf, während er sich verbeugte.
„Nicht so eilig, Oberst Morrel Sahib!“ sagte Yussuf Khan. Der Direktor blieb erschrocken in seiner Verbeugung stecken. „Nicht so eilig! Wir reisen übermorgen, Dank der Gnade Sr. Exzellenz des Ministers, aber vorher wünsche ich noch etwas.“
Er wendete sich an den Direktor:
„Zweifelsohne habt Ihr einen Saal, wo Festlichkeiten abgehalten werden? Einen Saal mit Raum für viele, so wie ich ihn in dem Hause der Freuden sah?“
Der Direktor bejahte es.
„Gut. Hört also meinen Willen. Dieser Saal soll für morgen abend zu einem Feste bereitet werden, und alles soll dem, was wir in Indien haben, so ähnlich als möglich sein. Da ich nicht mehr von dem Lande der Sahibs sehen kann, will ich den Sahibs mein eigenes Land zeigen. Darum ist es mein Wille, daß alles dem, was wir in meinem Lande haben, so ähnlich als möglich sein soll.“
Der Direktor verbeugte sich tief.