„War das Euer Gatte, der Verbrecherkönig?“

Sie schüttelte den Kopf.

„Sie sind beharrlich in Ihrer Ausdrucksweise,“ sagte sie. „Wie oft soll ich Ihnen noch sagen, daß der Mann, den Sie den Verbrecherkönig nennen, nicht mein Gatte ist?“

„Aber ihr wohnt doch hier zusammen?“

„Nein, sage ich Ihnen. Wir haben jeder unsere Wohnung. Die seine liegt meiner gegenüber, und der jetzt angeläutet hat, war der Mann, der die Wohnungen vermietet. Er hatte eine Anfrage. Sind Sie jetzt nicht durstig? Soll ich Ihnen Zitrone und Wasser geben?“

Der Gefangene auf dem Diwan runzelte heftig die Stirne.

„Ich nehme ebenso wenig von Euch etwas an, wie von ihm, von dem Ihr behauptet, daß er nicht Euer Gatte ist,“ sagte er.

Seine Stimme zitterte vor unterdrückter Empörung.

„Ihr beide habt unauslöschliche Schmach auf meinen Namen gehäuft und die Pläne ganz durchkreuzt, um deretwillen ich in diesen Weltteil gekommen bin, der ewig verflucht sein möge.“

„Aber ich sage Ihnen, es dauert mindestens zwei Tage, bis Sie frei werden. Sie werden verhungern oder verdursten.“