„Lieber das, als etwas von Euch annehmen.“
Dies junge Frau neigte den Kopf.
„Wie Sie wollen,“ sagte sie. „Vielleicht können Sie zwei Tage leben, ohne sich so tief zu demütigen. Die Menschen in Ihrem Lande können sich ja sogar lebend begraben lassen ohne zu sterben. Im übrigen müßte ja Zitrone und Wasser nicht als Salz und Brot gelten.“
Der Gefangene lag mit geschlossenen Augen da, ohne zu antworten. Sie fuhr langsam wie für sich selbst fort:
„Als Sie vor einigen Stunden zum Bewußtsein erwachten, tranken Sie zwei ganze Gläser, die Ihnen gut zu tun schienen.“
Er öffnete die Augen und starrte sie an.
„Ist das wahr, oder lügt Ihr, um mich in einer Falle zu fangen?“
„Ich bin eine Abenteurerin, aber ich lüge Sie nicht an. Nicht einmal, um Sie in eine Falle zu locken.“
Er starrte sie an ohne zu antworten. Endlich sagte er:
„Eine Abenteurerin? Was ist das?“