„Was ich suchte, war ein Weib, dessengleichen ich noch nie gesehen.“
Sie lächelte wieder.
„Und ich suchte einen solchen Mann, vermute ich!“
Er starrte sie verachtungsvoll an.
„Und Ihr begnügtet Euch mit einem Verbrecherkönig!“
„Es gilt König auf irgendeinem Gebiete zu sein,“ sagte sie.
„Und Ihr, die Ihr es verdient, Königin, wo es auch sein mag, zu sein, entscheidet Euch dafür, die Königin der Verbrecher zu sein. Beim Propheten, ich kann meinen Sinnen nicht glauben.“
„Sie sind artig gegen mich,“ sagte sie. „Sie würden es vermutlich nicht sein, wenn ich Ihnen sagte, daß ich mich nicht wie andere Königinnen damit begnüge, den König regieren zu lassen. Heute nacht unternahm ich einen Versuch, das zu tun, was dem König vor drei Tagen mißlungen ist. Sie haben schon selbst herausgefunden, warum Sie hier sind.“
„Einer Anzahl farbiger Steine wegen; die weißen Sahibs denken nie an etwas anderes als an Gewinn.“
„Einer Anzahl recht ungewöhnlicher, farbiger Steine wegen,“ wendete sie ein. „Aber farbig oder nicht farbig hätten sie für mich nur durch das Bewußtsein Wert gehabt, daß mir gelungen ist, was dem König mißlang.“