Mrs. Bowlby konnte nur einen ganz kurzen Entsetzensschrei ausstoßen, als Allan auch schon diplomatisch etwas aus der Tasche zog — das Halsband, das er am selben Nachmittag von Yussuf Khan erhalten hatte. Mrs. Bowlby blieb ihr Schrei in der Kehle stecken.

„Mr. Cray! Wo haben Sie das aufgegabelt? Mirzl hat doch Ihr Geld gestohlen!“

„Das Geld, von dem Mirzl mich befreit hat, hätte nicht einmal gelangt, um die Goldeinfassung dieser Steine zu bezahlen, Mrs. Bowlby. Ich bekam dies heute nachmittag vom Maharadscha als geringen Dank dafür, daß es mir zweimal gelang, Mirzl und seiner Bande zuvorzukommen. Wollen Sie es ansehen?“

Mrs. Bowlbys Arm schnellte gierig und diebisch vor, wie die Klaue eines Papageis. Sie ließ die Juwelen durch ihre Finger rinnen.

„Wunderbar,“ flüsterte sie. „Und das haben Sie von ihm bekommen? Und Sie haben seine anderen Juwelen gesehen?“

„Ich habe das von ihm bekommen. Es hat einmal einem persischen Sultan gehört, sagte der alte Ali. Der Maharadscha hat es mir ausgewählt. Selbst hätte ich ein Jahr gebraucht, um unter seinen Juwelen eine Wahl zu treffen. Das einzige, was ich zu nehmen wagte, waren diese einzelnen Steine.“

„Opale! Die Unglück bringen!“

„Wer weiß? Vielleicht bringen sie mir Glück — ich habe meistens gerade umgekehrt gehandelt, wie vernünftige Menschen.“

„Und wie waren die andern?“

„Bitten Sie mich einen Regenbogen zu beschreiben, Mrs. Bowlby! Wenn Sie einen Begriff davon haben wollen, weiß ich keinen anderen Weg, als daß Sie zum Fest des Maharadscha kommen.“