Frank Heller
Lavertisse macht den Haupttreffer
Roman
Autorisierte Uebersetzung aus dem Schwedischen von Marie Franzos
9.–18. Tausend
Geheftet Mk. 5.50 Gebunden Mk. 7.50
München-Augsburger Abendzeitung: Wir bedürfen der leichtern Kunst gegenüber den schweren Lasten des ernsten Lebens, wir brauchen eine Stunde des Untertauchens, wenn unsere Seele oder unser Geist in hochgespannter Arbeit sich heiß gelaufen haben. Der Roman Hellers ist in diesem Sinne sogar ein Kohlensäure-Bad, prickelnd von einem geistigen Fluidum, das erfrischend wirkt, gegossen in das Gefäß eines glatten, blanken, glitzernden Stils und angereichert durch überlegenen Humor von snobistischer Färbung.
Neueste Hamburger Zeitung: Was die Bücher Frank Hellers so anziehend macht, ist die fast übermütige Darstellung der Gauner- und Heldenstreiche, die famose Ueberlegenheit, mit der hier die Wirklichkeiten durcheinandergeschoben und in immer neue, überraschende Kombinationen gebracht werden. Es fehlt die Betonung des reinen Handwerks (die bei Conan Doyle etwa vorherrscht), er ist nicht vom „Fall“ ausgegangen, sondern vom Charakter des Helden. Das ist viel interessanter als Sherlock Holmes, weil er ein lebendiger, beweglicher, blendender Kerl ist.
Georg Müller Verlag, München