„Wie kann das Hotel so etwas zulassen, das ist doch natürlich eine Hochstaplerin. Schon die Art, wie sie einen feinen jungen Mann wie Sie behandelt, beweist es.“

„Mrs. Bowlby, ich war sehr unbescheiden ...“

„Gewiß nicht. Absolut nicht. Das ist eine Schwindlerin, denken Sie an meine Worte! Wie sieht sie aus?“

„Sie ist ein bißchen mehr als mittelgroß und etwas hochmütig. Mit grauen Augen wie Miß Bowlby und recht kurzer Oberlippe. Sie sieht aus wie eine blonde spanische Infantin, wenn Sie verstehen, was ich meine, Mrs. Bowlby.“

„Natürlich. Und sie ist Amerikanerin?“

„Ja. Ich glaube wenigstens. Das heißt, auf dem Bahnhof sprach sie allerdings deutsch, wie ich Ihnen schon erzählt habe — aber später ...“

„Haha!!“

Mrs. Bowlbys Lachen war so triumphierend-krächzend, wie das eines Papageis, dem es soeben gelungen ist, einen Feind so recht tüchtig in den Zeigefinger zu beißen.

„Haha! Die habe ich schon im Hotel gesehen, ganz richtig. Jetzt weiß ich’s. Sie hätte ebensogut französisch sprechen können, junger Mann. Sie sind in gute Gesellschaft gekommen! Glauben Sie, ich weiß nicht, wer sie ist?

Mrs. Langtrey, erinnerst du dich an Mrs. Langtrey, Helen?“