„Komme mir nicht mit dem Direktor! Bist du ein freigeborener Amerikaner? Gibt es nicht noch andere Hotels in London?“

„Einige, Susan, aber das hier ist wohl das einzige, wo ein König absteigen kann. Und wir bekommen eine Wohnung einen Stock höher, wo Prinz Hieronymus von Bulgarien wohnte, als er zuletzt in London war.“

„Dann kann sich dieser König auch damit zufrieden geben. Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.“

„Das ist aber ein regierender Fürst, Susan, und ein regierender Fürst kann nicht höher wohnen als im ersten Stock.“

Mrs. Bowlbys steinkohlenschwarze Augen wanderten von John zu Fräulein Helen und von ihr zu Allan.

„Hat er die hundertfünfzig Frauen mit, John?“

„Das weiß ich nicht, liebe Susan. Dann muß er wohl ein besonderes Hotel für sie mieten, oder vielmehr hundertfünfzig besondere Hotels, damit sie ihm das Leben nicht zu sauer machen.“

Mrs. Bowlby wurde weich.

„Ich bin überzeugt; daß er sie mit hat, John, ich kenne die Männer. Ziehen wir also in die Wohnung des Prinzen! Ich muß hier bleiben und diesen jungen Mann beschützen. Das ist meine Pflicht, Mr. Cray, denn ich kenne auch die Frauen.“

Mrs. Bowlby stellte ihre Teetasse energisch hin und betrachtete Allan, als wäre er ein junger Papagei vor seinem ersten unsicheren Flug. Dann wendete sie sich an Mr. Bowlby.