Beim Tee in Mrs. Bowlbys Salon im ersten Stock gesellte sich Mr. Bowlby hinzu. Mr. Bowlby war ein langer, breitschultriger, blonder Mann, offenbar jünger als seine Gattin. Sein glattrasiertes Gesicht erhielt seinen Charakter von dem breiten lustigen Mund. Er sah aus wie ein Schuljunge. Mrs. Bowlby stellte Allan unter der Signatur vor, unter der sie ein für allemal entschlossen war, ihn zu verbergen. Sie entwarf eine farbenprächtige Schilderung seiner Abenteuer und eine noch koloriertere Darstellung von Mrs. Langtrey und ihren Ansichten, wes Geistes Kind diese Dame war. Mr. Bowlby interpunktierte ihre Erzählung mit einer größeren Anzahl blow me und ebenso vielen Tassen Tee. Dann wischte er sich den Mund und sagte:

„Well, Susan (seine Stimme war laut und lärmend wie die eines großen jungen Hundes), ich habe auch Neuigkeiten. Wir müssen in den zweiten Stock ziehen.“

„Früher siehst du mich am höchsten Ast baumeln,“ sagte Mrs. Bowlby, ohne einen Augenblick zu zaudern. „Ist die Börse zurückgegangen, John? Du solltest sie sein lassen, wenn du auf Ferien bist.“

„Es ist nicht die Börse;“ sagte John. „Es ist ein König.“

„Ein König? Hast du einem König Geld geliehen, John?“

„Unsinn, ich leihe kein Geld aus, das weißt du. Der König soll hier wohnen, ein richtiger König, der übermorgen herkommt, um sich in London zu verheiraten. Der Direktor hat es eben als eine Gnade von mir erbeten ...“

„Ich sage dir eines, John, versuche nicht unser armes Kind an ihn zu verheiraten! Helen! Du darfst nie an derartige Menschen denken, versprich mir das, Kind.“

„Du phantasierst, Susan. Helen mit ihm verheiraten! Ebensogut könnte ich sie mit einem Mormonen-Bischof verheiraten. Der König, der kommt, hat schon hundertfünfzig Frauen.“

„Barmherziger Jesus! Was ist das für ein Untier, das uns aus unserer Wohnung vertreiben will, John?“

„Ein König, ein richtiger König mit fünfzehn Millionen Untertanen, die meisten davon braun, aber, blow it, ein richtiger König. Der Direktor war geradezu verzweifelt, daß ...“