Allan wagte sie zu unterbrechen.

„Sind sie noch nicht nach Hause gekommen, Mrs. Bowlby?“

„Die! Die werden sich nicht beeilen, nach Hause zu kommen, da seien Sie ganz beruhigt! Ich kenne die Männer.“

Mr. Bowlby hatte gedankenvoll dem Reglement des Hotels getrotzt und während Allans Erzählung eine Zigarre geraucht. Jetzt nahm er sie plötzlich aus dem Mund und hinderte Allan, seine Befürchtungen über das Schicksal des Maharadschas auszusprechen, nun der Einbruch mißlungen war.

„Da sind zwei Dinge,“ sagte er, „die ich nicht begreife, wie durchtrieben auch dieser Gauner und seine Bande sein mögen. Sie haben Sie natürlich von dem Augenblicke an, in dem Sie das Hotel verließen, beobachtet. Aber wie konnten sie Sie gerade in das Haus lotsen, wo sie den Maharadscha hatten?“

„Hm, Mr. Bowlby, das ist ja nicht so merkwürdig. Zufälligerweise marschierte ich ja in Gesellschaft des Helfershelfers in jenes Café, und wurde von ihm angesprochen. Das war ein Zufall. Aber in einem anderen Lokal wäre das Resultat dasselbe gewesen. Im Notfall wären sie wohl auch nicht vor Gewalt zurückgeschreckt.“

„Well, soviel kann ich zugeben, aber da ist noch eine Sache. Sie haben natürlich im Hause und außer dem Hause nach dem Maharadscha Ausschau gehalten. Aber Sie sind ja in keinerlei Verbindung mit dem Maharadscha oder jemand aus seiner Gesellschaft gestanden, und Ihr eigenes Zimmer liegt im vierten Stock. Gestern abend forderte ich Sie allerdings auf, bei mir einen Whisky zu trinken ... Aber wie zum Teufel konnten die Kerls das wissen und sich darnach richten? Das frage ich. Wir saßen doch, soweit ich sah, allein an dem Tisch.“

„Und woher konnten sie wissen, daß wir die halbe Nacht wegbleiben würden, Papa?“

„Das ist keine Kunst, liebe Helen, wenn sie Spione im Hotel haben. Aber als ich diesen jungen Mann zu mir einlud, war, soviel ich mich erinnere, keine Seele in der Nähe, und ich habe ein gutes Gedächtnis.“

„Sie brauchten es ja nicht zu wissen, Papa. Sie hätten das Attentat auf die Juwelen auf jeden Fall unternehmen können. Sie haben gesehen, daß Mr. Cray und wir verkehren, sie haben ihn den ganzen Abend beobachtet, wie er selbst sagt und ihn aus dem Wege geschafft, und dann hat sich dieser Mirzl als Mr. Cray verkleidet —“