„Wenn ich an Ihrer Stelle wäre, Herr Oberst, ich würde eine Absage schicken. Unbedingt. Wenn wir noch irgendeinen Zweifel gehegt haben, daß Benjamin Mirzl im Spiel ist, so ist er nach der Aussage dieses jungen Herrn zerstreut; und Mirzl, der die irländischen Kronjuwelen gestohlen hat, hat wohl auch nichts dagegen, einen regierenden Fürsten zu stehlen —“

„Dieser junge Herr! Wer, zum Geier, ist dieser junge Herr?“ Der Oberst starrte Allan an wie einen kleinen renitenten Trommelschläger.

„Mr. Allan K—r—a—g—h,“ buchstabierte der Kommissar aus seinen Papieren, „aus Schweden.“

„Schweden, Norwegen, ist mir total schnuppe. Wer zum Henker ist Mr. Allan K—r—a—g—h?“

„Der Herr, der seine Fürstliche Hoheit in dem mystischen Klub, von dem Sie gehört haben, Herr Oberst, zuletzt gesehen hat!“

„Ah—h—h!“ Der Oberst brüllte auf, wie ein zuschanden geschossener Tiger. „Sie waren es, Sir, der meinen schwarzen Ado — Se. Hoheit durch Gassen und Gäßchen in dieses verdammte Lokal hinaufgelockt hat, wo er jetzt ausgeraubt und ermordet liegt. Sie waren es, versuchen Sie nicht zu leugnen! Sie waren es!“

Allan, der aufgestanden war, hatte alle Mühe, ernst zu bleiben. Der Oberst war burgunderrot vor Wut bei dem Gedanken an Allans Schurkenstreich. Wahrlich, es lohnte sich, gute Werke zu tun und die Kronjuwelen indischer Fürsten vor dem Gestohlenwerden zu retten! Es schien eine ebenso dankbare Sache, wie den Personen, welche besagte Juwelen zu stehlen wünschten, behilflich zu sein, sich ihrem allzu anhänglichen Vaterland zu entziehen.

„Nicht ich habe Seine Hoheit dorthin gelockt —“

„Doch, Sie! Das sieht man Ihnen an. Ich pfeife auf alles, was Sie da zusammenreden!“

„Ich nicht,“ sagte Allan, der schon befürchtete, daß den Oberst bei seinem hartnäckigen Leugnen der Schlag treffen könnte. „Es war ein Mithelfer von Mirzl, von dem Sie den Herrn Inspektor sprechen gehört haben. Ich wurde selbst in den Klub hinaufgelockt —“