„Dann ist er einfach durch das Loch im Boden wieder heraufgeklettert.“

„Und ist also an den Wächtern vorbei in das Schlafgemach des Maharadscha gekommen und ohne Leiter durch das Loch im Boden hier herauf, um den Polizisten in die Arme zu laufen?“

Der Oberst verstummte endlich. Die Möglichkeiten, die der Inspektor dafür dargelegt hatte, daß Allan der Verbrecher war, schienen sogar seiner bereitwilligen Phantasie etwas zu vage. Er sank auf einen Stuhl und wischte sich mit dem Taschentuch die Stirne.

„Aber gütiger Gott im Himmel,“ stöhnte er, „der Minister erwartet uns um fünf Uhr mit Tee und der Himmel weiß was noch! Und mein Ruf! Und die Regierung in Indien!“

„Sie sollten diesem jungen Mann dankbar sein,“ fuhr der Kommissar sanft, aber unerbittlich fort, „daß er doch wenigstens verhindert hat, daß die Juwelen gestohlen wurden. Es hing an einem Haar. Dankbar, ganz gewiß.“

Der Oberst heftete ein blutunterlaufenes Auge auf Allan, das gerade keine lebhaftere Potenz von Dankbarkeit ausdrückte. Er murmelte etwas Unhörbares, sprang auf und stürzte zur Türe hinaus.

Allan sah den Kommissar an, der sein Lächeln erwiderte. Im selben Augenblicke wurde die Türe aufgerissen, und Mrs. Bowlby sauste herein wie eine grüne Bombe. Sie erblickte Allan und pflanzte sich vor ihm auf.

„Haben Sie ihnen von Langtreys Frau erzählt?“ rief sie, sich bald zu Allan, bald zum Kommissar umwendend. „Ja?“

„Langtreys Frau?“ fragte der Kommissar. „Wer ist denn das?“

„Eine gräßliche Person,“ rief Mrs. Bowlby triumphierend. „Gräßlich. Sie steckt hinter der ganzen Geschichte, Sie werden schon sehen.“