Berta.
Ja, ich will!
Jaromir.
Jetzt leb wohl, denn ich muß fort;
Daß sie uns nicht überraschen.
Lebend soll man mich nicht haschen.
Doch noch eins! Kind, schaff mir Waffen!
Berta.
Waffen? Waffen? Nimmermehr!
Daß du von Gefahr gedrängt,
Selber nach dem eignen Leben—
Jaromir.
Sei nur unbesorgt, mein Kind.
Seit ich weiß wie du gesinnt,
Seit ich deinen Schwur gehört,
Hat mein Leben wieder Wert.
Auch bedürft' es nicht der Waffen.
Um mir Freiheit zu verschaffen,
Wär' dies Fläschchen wohl genug.
Berta.
Fort dies Fläschchen!
Jaromir.
Kind, warum?
Berta.
Glaubst du denn, mir würde Ruh',
Glaubst ich könnt' es bei dir wissen
Ohne daß mein Herz zerrissen?
Jaromir.
Macht's dich ruhig, nimm es hin!
(Das Fläschchen auf den Tisch werfend.)
Doch nun schaff mir Waffen, Waffen!