Max. Ich? Bewahr!

Klesel. Doch spracht entgegen Ihr dem Krieg.

Max. Ei, laßt mich!

Ferdinand (zu Mathias).
Wozu noch kommt, daß es mich heidnisch dünkt,
Für Kriegesruhm und weltlich eitle Ehre,
Das Wohl des Lands, der ganzen Christenheit
Zu setzen auf ein trügerisches Spiel.

Leopold. Fernand, sie haben dich.

Ferdinand. Was fällt dir ein?

Leopold. Wer billigt, der bewilligt wohl zuletzt.

Ferdinand (fortfahrend).
Auch sind im Heer beinah nur Protestanten,
Und wo der Glaube fehlt, wo bleibt die Hoffnung?

Klesel (zu Mathias).
Beliebt's Euch hoher Herr?

Mathias. Was das betrifft,
So weiß ich keinen gläubiger als mich.
Doch ist das Land, sind seine höchsten Stellen
Mit diesen Protestanten dicht besetzt.
Muß ich sie schonen nicht, will ich sie brauchen?
Muß ich sie brauchen nicht, wenn zwingt die Not?
Und sag ich's nur: die Fähigsten, die Kühnsten,
Die Ketzer sind's, ich weiß nicht wie es kommt.