Bancbanus.
Warum denn?—Ja, dort unten?
Die Straße, Kind, ist jedermanns Gemeingut.
Wir haben sie nicht herbestellt, wir können,
Genaugenommen, ihnen's auch nicht wehren.
Ob's gleich nicht artig ist, so früh am Tage
Die Schläfer schon zu stören durch Gesang.

Erny.
Doch wißt Ihr denn auch, wer?—

Bancbanus.
Ich mag's nicht wissen.

Erny.
Gertrude sagt,—der Prinz—

Bancbanus.
Nu, sei's darum!
Der gute Herr hat Muße, laß ihn schwärmen!

Gesang (auf der Straße).
Schön Erny, lieb und gut,
Verschläfst dein junges Blut,
Vermählest ohne Scheu
Dem Winter deinen Mai.

Viele Stimmen.
Bancbanus! Ho Bancbanus!

Bancbanus (der während des Gesanges den Becher ergriffen und
getrunken hat).
Der Mittlere singt falsch, und hält nicht Takt.
Daß Gott! Ein schlechtes Lied verdirbt die reinste Kehle!

Erny.
Ha, Scham und Schmach!

Bancbanus.
Für wen? Mein liebes Kind!
Nur eine Schmach weiß ich auf dieser Erde,
Und die heißt: unrecht tun!