Da schlug er sie.
Er schlug mitten hinein ins Gesicht, ruckweise, überlegen, wie ein Schütze, der ins Schwarze zielt.
Ihre Augen zuckten. Immer neue und fremde Gesichter sah er erstehen, und in jedes schlug er sie.
Er fühlte, daß er manchen Vorgänger zu töten hätte.
Immer wieder, maschinenmäßig.
Es wurde für Sekunden totenstill. Dann gellten Schreie, kalt, wie hinter dem eigentlich Menschlichen, sie bohren, fressen. Schreie. Sie stand mitten im Zimmer, das Gesicht verzerrt, schrie. Der Schweiß rann ihm von der Stirn, er stürzte ihr nach, sprach auf sie ein. Er riß an den krampfzitternden Wangen und küßte sie. Die Schreie lösten sich in ein monotones Heulen auf. Er ging wieder zitternd auf und ab.
Unter ihnen wurde geklopft, im Hause gingen Türen, Stimmen wurden laut.
„Sei doch wenigstens jetzt still“ — flüsterte er.
Seine Annäherung peitschte ihre Sinne, sie schrie wilder, stoßender.
Es klopfte an der Tür. Hausgenossen lugten scheu herein.