Aus aller Augen leuchtete eine Befriedigung, wie nach einem guten Frühstück, man konnte sie noch schmatzen hören. Wirklich ein angenehmer und interessanter Dienst . . . die Weiber . . . und meine zu Hause . . . Hä hä . . . so dachten sie.
Sie aber fühlte: Hunde.
Dann wurde sie entlassen. Kein Wort des Bedauerns, kein Wort der Entschuldigung.
Schweinehunde!
Einer rief leise nach: „Na, dann das nächste Mal.“ Ihre Fressen zogen sich zu einem Grinsen, einige scharrten mit den Füßen, einer schneuzte sich, einer seufzte aus Gewohnheit tief auf, ein Geräusch von Schreibutensilien — dann schleppte sich der Dienst bis zum nächsten Fall weiter.
Nun saß sie fast immer zu Haus und weinte. Manchmal las sie zwischendurch auch Bücher aus Budapest mit Abbildungen, die frühere Verehrer zurückgelassen hatten.
Es war, als ob sie stumpf geworden wäre, oft fühlte sie in sich ein Tier, das vor Wut und Schmerzen heulte. Und immer sah sie ein Kind vor sich, das jämmerlich schrie und zur Mutter wollte.
Ihre Seele verwirrte sich, und ihr Gefühl wurde täglich enger.
Ich muß das Leben bespeien und alles vernichten — — fühlte sie.
Es war widerlich zu sehen, wie ihre Mutter, die ein altes Unrecht glaubte, wett machen zu müssen, um sie herumschwänzelte und Zukunftspläne schmiedete. Es war widerlich anzusehen.