Dann nahm sie ihn mit in ihr Zimmer hinauf. Sie ließ ihn eine Melodie summen und tanzte vor ihm. Sie kuschte sich zu ihm und trieb zu tausend Kapriolen und Späßen. Oder sie fuhr ihm an die Gurgel und streichelte dann sein erschrecktes Gesicht. Oh, es war reizend.
Herr v. B. schwitzte und dachte in süßestem Selbstbewußtsein: Gerade ich — — ja — — höchst seltsam und wunderbar — —
Sie zwickte und puffte ihn und stieß ihn zu Boden. Ein schwerer Rausch hielt sie umfangen.
Er begann, wie aus einer Familientruhe heraus, seine Gefühle auszupacken und sprach von Liebe und Glück und ähnlichem. Eine hüpfende Seligkeit war in ihm. Oh, es war reizend — — — ja gerade ich — — fühlte er nur immer wieder. An alle Bekannten dachte er.
Der Morgen kam grau und abweisend, wie ein Henker.
Da stieß sie ihn mit Fußtritten von sich. Ihr Gesicht war aschgrau und verzerrt, das Haar hing in dürren Strähnen.
Herr v. B. fühlte: Das ist kein Erwachen, ich komme um den Genuß. Er versuchte sie zu beruhigen und sprach schöne Worte.
Sie spie ihn an, eine Flut von Flüchen schwoll ihm entgegen.
Dann schrie sie laut auf und Krämpfe schüttelten ihren Körper.
Das Hotelpersonal lief zusammen, der Direktor kam, Kollegen.