Sören sah und himmelte. Er murmelte nur wie im Rausch oder rollte mit den Augen. Er führte beide ins Café und unterstützte sie auch sonst.

Er blieb jetzt fast immer um sie.

Werner war stolz und kam sich wie ein König vor, der aus der Fülle seiner Schätze verteilt. Sie bangte und zitterte.

Sören hatte sich bereits fest eingenistet.

Eines Tages sagte er zu Werner:

„Eine wahre Liebe hat Raum für drei. Ich will die Brosamen nehmen, die von eurem Tische fallen.“

„Du lieber Freund . . .“ und er schüttelte ihm die Hand.

Dann küßten sie sich und waren gerührt. Es ist etwas Schönes um die Freundschaft, dachte Werner.

Man muß die Feste im Sturm nehmen, dachte der andere.

Sie saßen die Nächte wieder in den Kneipen und tranken. Jeden Tag kam Sören mit einem neuen Tragödienstoff und schwärmte von Anregungen und Entwürfen.