„Sprich nur das eine Wort, und ich gehe sofort zu meiner Frau. Ein Wort. Heute abend ist alles perfekt. Siehst du denn nicht, daß er immer betrunken ist? Meine Frau weiß, daß sie mir nicht gehören kann. Noch heute abend . . .“
„Holen Sie Werner!“ und sie entwand sich ihm. Hoffnungslosigkeit bemächtigte sich ihrer. Werner! Werner! Er konnte ihre Schmerzensschreie nicht hören. Er saß unbeweglich und eisig und trank. Er träumte von weißem Flieder und roten Rosen, die er zu einem Strauß wand, und den er ihr zu Füßen legen müßte. Blitzhell durchzuckten ihn einige Gedanken, aber er kroch immer wieder in sich zusammen. Er dachte schließlich: Wozu etwas abwenden, was ich verursacht. Verurteilt. Dem Henker ausgeliefert.
Da kam Sören und stotterte, er wolle ihn nach Haus begleiten. Er bat und drängte, aber Werner ging nicht. Da ging der andere wieder fort.
Er sprach zu ihr: „Ich habe ihn nach Haus gebracht.“
Sie dankte ihm und sagte: „Wir wollen Freunde bleiben.“
Dann verließ sie ihn. Sie dachte: Vielleicht, wenn es ein anderer wäre . . .
Er raste und tobte.
Es war eine Nacht, in der drei Menschen sich zerfleischten.
Anderentags sandte ihr Werner in aller Frühe weiße Rosen und einen Zettel: Weiß denn die Nachtigall usw.
Er war mit der Hoffnung eingeschlafen: Wenn ich ihm jetzt zuvorkomme . . .