Werner fühlte einen Zusammenbruch, ein Ende. Bitterkeit stieg in ihm auf. Er riß sich los.
„Siehst du, da geht er hin,“ sagte Sören und triumphierte.
Sie antwortete ihm nicht. Wenn er wirklich ginge, dachte sie, und voll bitterer Reue lief sie ihm nach.
„Ich erwarte dich in . . .“ hörte sie noch hinter sich herrufen.
Wenn er wirklich ginge . . .
Qualvolle Angst jagte sie durch die Straßen, durch die Schänken.
Sie fand ihn nicht. Stundenlang hockte sie vor seiner Tür.
Da kam er, schleppend, voll dumpfer Gefühle eines neuen Anfangs. Er ging kopfschüttelnd an ihr vorbei. Sie zwängte sich ins Zimmer. Sie flehte und beschwor ihn. Sie fiel vor ihm nieder, heulte auf.
Er ging im Zimmer schweigend auf und ab. Sie fühlte: der andere . . . Sie hing sich an ihn. Er stieß sie zurück.
Da warf sie mit einem Fluch die Tür hinter sich zu. Sekundenlang stand sie draußen wie gebannt. Dann jagte sie die Treppe hinunter. Er nach und holte sie unten ein.