Lange sahen sie sich an und fanden sich nicht. Und immer wieder trafen sich ihre Blicke, und jeder fing den brodelnden Zorn in geballten Fäusten ein. Da lächelte er, und sie schmiegte sich an ihn.

„Du . . . glaub mir doch . . .“

Und später flüsterte sie:

„Weißt du denn nicht, daß ich immer bei dir bin . . .“

X.

Es ging mehr und mehr bergab. Die paar Pfennige, die er verdiente, reichten zu ihrem Unterhalte nicht aus. Sie bewohnten ein kleines möbliertes Zimmer, mitten im Lärm der Stadt.

Eines Tages sagte sie zu ihm: „Man sollte wieder als Modell gehen.“

Er wehrte ab. Sie erwiderte höhnisch: „Oder vielleicht zum Theater? Aber ich muß erst Garderobe — — — machen.“

Sie verschaffte sich Empfehlungen und ging zu Leuten, die er kannte.

Er redete sich ein, es wäre von diesen aus Gefälligkeit, und das beruhigte ihn.