„Ich warte!“

„Ich bitte für heute das Verhör zu unterbrechen!“

„Gut! Wie Sie wollen! Ich hatte zwar die Absicht, Sie vorläufig Ihrem dermaligen Kommando zur Verfügung zu stellen. Es ist auch ein besonderes Dienststück gekommen. Aber — Sie wünschen es selbst anders. Ich danke!“

Die Ordonnanz trat ein. Ich wurde abgeführt.

Auf den Korridoren des Spitals schlichen die armen Bauernjungen, mit den unreinlichen Krankheiten des Soldatenstandes behaftet. Sie hatten blauweiße Lazarettmäntel an und pafften ihren Kommistabak.

Manche waren darunter, denen ich es ansah, daß sie aus dem letzten Loch pfiffen. Wie hatte man nur diese Jammergestalten assentieren können?

Doch, wer hatte danach gefragt, als ich assentiert worden war, damals, wo ich noch in die Volksschule gehört hätte.

Aus der „geschlossenen Abteilung“, der Überwachungsstätte für Geisteskranke, brach großer Lärm. Die gepolsterte Türe wurde aufgestoßen, und zwei Wärter führten einen halbnackten Mann über den Gang, der heftig brüllte und Grimassen schnitt. Als er meiner ansichtig wurde, blieb er stehen und hielt mit einem mächtigen Ruck auch seine Führer zurück.