27. Das Meer.

(Entgegenstellend.)

Der Anblick des Meeres kann zu Zeiten mit erhebender Bewunderung, aber auch mit erschütterndem Entsetzen erfüllen.

Es beplätschert den Strand mit freundlichem Wellenspiel, tobt aber auch in wilder Brandung. Seine Straßen sind zwar breit, indeß nicht selten gefahrvoll. Meeressturm, gleichwohl auch Meeresstille können äußerst unheilbringend werden.

Das Reisen auf dem Oceane ist allerdings reich an Genüssen, hingegen auch stets gewagt. Die riesigsten Segelschiffe, doch auch die mächtigsten Dampfer können verunglücken.

Trotzdem geht der Matrose nie mit Zagen, sondern stets mit Freuden aufs neue in See. Der wettergebräunte Seemann vermag in Stunden schwerer Noth lange zu fluchen, allein endlich auch zu beten. Er traut allerdings seiner Kraft, dessenungeachtet zuletzt aber auch der schützenden Hand Gottes.

Das Meerwasser ist zwar hell und klar, dennoch für den Menschen ungenießbar. Viele seiner Bewohner sind uns bekannt, indeß noch lange nicht alle. Es birgt unendlich viel erklärliche Naturerscheinungen, aber auch noch viel Geheimnisse.

28. Geld.

(Desgleichen.)

Viel Geld macht zwar reich, aber nicht immer glücklich. Es ist wohl ein Tröster in der Noth, indeß in vielen Fällen kein Helfer.